Kontodaten im Umlauf

Veröffentlicht auf von Roadrunner

Wer schon immer mal die Kontodaten vom leidigen Nachbarn wissen wollte und 12 Millionen Euro übrig hat, der kann sich derzeit an diverse Bürgerbelästigungsargenturen, neu-deutsch Call-Center, wenden. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, sind auf dem Schwarzmarkt Daten von 21 Millionen Bundesbürgern im Umlauf. Diese behinhalten Kontodaten, Geburtsdaten und zum Teil detailierte Vermögensinformationen. Ich bin bereits aktiv geworden und habe mir die Kontodaten meiner Nachbarin besorgt. Jedesmal wenn sie ab jetzt das Bedürfnis hat, mitten in der Nacht  Musik zu hören, werde ich 10 Euro als Aufwandsentschädigung von ihrem Konto abbuchen.

Veröffentlicht in Satire

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Mina 12/08/2008 08:08

Ich finde das schon schlimm, wenn Kontodaten, Telefonnummern e-mailadressen und so weiter, an diverse Werbefirmen weitergegeben werden. Mich ärgern die Spammails extrem. Auch hasse ich solche Anrufe von Call-centern, da leg ichi mmer gleich auf ohne was zu sagen. Und ich finde es auch unheimlich, das die Pop ups auf Websiten und die Werbung von Google, sich meinen Interessen anpasst. Ich finde das unerwünscht aufdringlich.

Roadrunner 12/08/2008 12:56


Ich mag Pop Ups generell nicht egal, was das für welche sind... Aber sowas zeigt mal wieder, dass Schäubles Traum vom gläsernen Bürger bereits Realität ist.


Sascha 12/07/2008 20:29

Ich hoffe du meinst das jetzt nicht ernst, dass du auf Kosten deiner Nachbarin Musik lädst xD Muss aber gerade voll lachen ^^

Aber an sich ist dieser Gedanke, dass so ziemlich jeder an meine Daten kommen kann ein wenig unheimlich. Jedoch ist es jetzt auch nicht so schlimm, weil man ja nichts wirkliches damit machen kann ..

Roadrunner 12/07/2008 20:51


Nee meine ich nicht wirlich ernst... Aber der Gedanke gefiel mir derartig...


ReFi 12/07/2008 17:35

Mhh, ist schon unheimlich, gibst Du Deiner Nachbarin denn vorher Bescheid ;-)) Lieber Gruß Regina

Roadrunner 12/07/2008 18:00


Nö, das erfährt die früh genug, wenn sie einen Kontoauszug holt ;)